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Die Kooperation von Ekol und Rail Cargo Hungaria entlastet den Straßenverkehr von Tausenden von LKWs

László Mosóczi, Staatssekretär für Verkehr aus dem Ministerium für Innovation und Technologie schickte den Zug mit dem 3000. Trailer von Ekol Kft. auf seinen 1200 km langen Weg von Budapest nach Westeuropa.

Diese Lösung ermöglicht, dass die Güter aus ungarischen Werken die westeuropäischen Zielmärkte sicher und umweltfreundlich erreichen, ohne Fahrer so, dass etwa die gleiche Transportzeit wie beim Straßentransport ermöglicht wird.

Die Traktion der Züge ist mit den modernen Lokomotiven von Rail Cargo Hungaria organisiert, die beim Bremsen die Bewegungsenergie als elektrische Energie in das System zurückspeisen. Die Trailer werden in dem Rail Cargo Teminal - BILK mit einem Kran auf die Waggons gehoben, und nach einer 1200 km langen Reise werden sie im Logistikzentrum Neuss gleicherweise wieder auf die Straße gebracht. Hiervon erreichen die Trailer ihre Zielorte konventionell auf der Straße. Mit dieser Lösung war Ekol Kft. die erste, die in Ungarn die planbaren, fahrplanmäßigen Verkehre durch die Kombination von Straße und Schiene verwirklicht hat, wodurch auch die Umwelt von mehrere hunderttausende Tonnen Treibhausgasen entlastet wird.

László Mosóczi, Staatssekretär für Verkehrspolitik hob hervor, dass die Regierung danach strebt, die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene, im Vergleich zur Straße zu erhöhen. Verglichen mit dem Schienentransport belastet der Straßenverkehr die Umwelt mit 21-mal mehr CO2 – bezogen auf Wagenladungen. Zur Erinnerung betonte er auch das Ziel der Europäischen Union, den Anteil des Schienengüterverkehrs am Modal Split bis 2030 auf 30 % zu erhöhen. Ungarn nimmt mit einem rund 20% Schienenanteil einen durchschnittlichen Platz in Europa ein, aber im nächsten Jahrzehnt sind bedeutende Entwicklungen geplant um das Ziel zu erreichen. Laut Expertenschätzungen würde die effiziente Kombination von Schienen-, Wasser- und Straßentransport die Anzahl der LKWs in Ungarn mit 50.000 vermindern. Die Kooperation zwischen Ekol und RCH bedeutet einen wichtigen Fortschritt im Bereich des kombinierten Transports.

Ákos Kovács, Geschäftsführer von Ekol Kft. erklärte, dass immer mehr Großunternehmen der Fertigungsindustrie die Vorteile der Kombination von Straße und Schiene erkennen. Um die Nachfrage zu erfüllen, beschaffte das Unternehmen 150 kranbare Trailer und errichtete Kapazitäten in Deutschland. Rund dreiviertel der Transporte in Richtung des Ruhrgebietes, Frankreich, Niederlande und Belgien werden schon auf dieser Weise abgewickelt. Seit diesem Jahr realisiert Ekol die Mehrheit ihrer Transporte nach Türkei von der Rail Cargo Terminal - BILK auf intermodalen Wegen. Im Jahre 2018 machte der kombinierte Verkehr 28% des gesamten Umsatzes aus.

Dr. Imre Kovács, Vorstandsmitglied der Rail Cargo Group, Vorstandsvorsitzender von Rail Cargo Hungaria erklärte auf dem Event, dass die Tochtergesellschaften der Rail Cargo Group gemeinsam daran arbeiten die Transportaufgabe erfolgreich zu erfüllen. Die Ladung wird in dem Rail Cargo Terminal - BILK realisiert, die Züge werden von Rail Cargo Hungaria verwaltet und von Rail Cargo Operator organisiert. Mit dem Transport von 33 Millionen Tonnen ist RCH ein marktführendes Schienengüterverkehrsunternehmen in Ungarn – 80% der Transporte werden in internationalen Relationen abgewickelt. Innerhalb der intermodalen Transporte von RCH machen die unbegleiteten Trailerverkehre rund 6% aus, dieser Anteil steigt aber spürbar. Für die Kunden und Kundinnen sind die umweltbewussten und umweltschützenden Aspekte immer wichtiger, und sie halten auch die Überfüllung der Straßen, die Kosteneffektivität und die Warensicherheit vor den Augen. Diese weisen auf die Vorteile der Kombination von Straße und Schiene hin. Dr. Imre Kovács betonte am Ende das Umweltbewusstsein als Grundwert des Unternehmens, welches bei seiner Tätigkeit dem Umwelt- und Lärmschutz große Aufmerksamkeit widmet.