Wirtschaftliches und ökologisches Interesse an der Aufrechterhaltung des Holztransports auf der Schiene

Zur nachhaltigen Forstwirtschaft und zum Schutz der Umwelt ist ein effizienter Schienengüterverkehr unerläßlich - betonten Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, der Staatlichen Forstbetriebe, der Rail Cargo Hungaria Zrt. und der Rail Cargo Logistics-Hungaria Kft. bei der gemeinsamen Abfallsammelaktion, die jedes Jahr von der VERGA Zrt. organisiert wird und bereits auf eine Vergangenheit von mehr als 10 Jahren zurückblickt.

Diese nachhaltige Verkehrsalterative ermöglicht eine erhebliche Reduzierung der Emissionen und trägt durch die Entlastung des Straßennetzes auch zur Sicherheit und Wirksamkeit der Logistikprozesse bei.


Die Forstwirtschaft stellt besondere logistische Anforderungen. Das geerntete Holz liegt an den Verladestellen oft verstreut und nur in kleinen Mengen vor. Die effizienteste Lösung bietet einer der komplexesten Zweige des Güterverkehrs: der Einzelwagenverkehr. Mit dieser Lösung ist es auch möglich, nur einen einzigen Wagen an seinen Bestimmungsort zu befördern, und dabei die Bedürfnisse der Forstbetriebe so flexibel wie möglich zu berücksichtigen.


Die ökologischen Vorteile des Schienengüterverkehrs sind unbestritten. Der Holztransport auf der Schiene verursacht nur ein Zehntel der Emissionen des Straßentransports und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu sauberer Waldluft und zur Erfüllung der Klimaschutzziele.
In den letzten fünf Jahren haben die Züge von Rail Cargo Hungaria jedes Jahr mehr als eine halbe Million Tonnen Walzholz im Einzelwagenverkehr ins In- und Ausland transportiert. Dadurch haben die ungarischen Forstbetriebe und die Rail Cargo Group das Straßennetz um rund 20.000 Lkw-Fahrten pro Jahr entlastet und der Umwelt 13,5 Tausend Tonnen Kohlendioxid erspart.
Die Einführung der staatlichen Subventionsregelung für den Einzelwagenverkehr im Jahr 2021 war ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des ungarischen Holzes auf dem Markt zu erhalten und die Forstunternehmen an den internationalen Handel anzubinden. Außerdem wurden dadurch Tausende von Arbeitsplätzen gesichert. Die Subvention hat auch eine teilweise Verlagerung des Holztransports von der Straße auf die Schiene ermöglicht, was sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich vorteilhaft ist.


Die enge Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft und Schienengüterverkehr ist unerlässlich, um unsere natürlichen Ressourcen zu schützen und das Wirtschaftswachstum zu fördern.