Die Studierenden erhielten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Betriebsregeln der ungarischen Eisenbahn und gewannen tiefere Einblicke in die Abläufe der operativen Steuerung. Im Mittelpunkt der Bildung standen sicherheitsrelevante Aufgaben und Fallstudien aus dem Eisenbahnbetrieb, wie beispielsweise Gleissperrungen oder der Verkehr auf dem Gegengleis. Im Rahmen der Workshops analysierten die Teilnehmer diese komplexen Problemstellungen anhand von technischen Daten, Vorschriften sowie Unfall- und Sicherheitsberichten.
Das zweiwöchige Programm folgte einem äußerst intensiven Ablaufplan und fand an mehreren Standorten statt. Die Studierenden lernten dabei die theoretischen Grundlagen kennen, nahmen an verschiedenen Praxisübungen teil, bewältigten neben Verkehrssimulationen auch Aufgaben an Lokomotivsimulatoren und konnten sich zudem mit dem fahrerlosen Zugbetrieb befassen.
Die Highlights des Programms waren die in der RCH-Zentrale veranstalteten beiden Podiumsdiskussionen, bei denen die Studenten führende Akteure des ungarischen Eisenbahnsektors treffen konnten. Bei diesen offenen Gesprächen erhielten die Jugendlichen aus erster Hand Antworten auf ihre Fragen zu dem ungarischen Eisenbahnbetrieb, zu den Herausforderungen, vor denen die Branche steht, sowie zu Laufbahnen und Karrieremöglichkeiten im Eisenbahnwesen.