Strategisches Kooperationsabkommen – zwischen dem Ministerium für Innovation und Technologie und der Rail Cargo Group

Das Dokument wurde von Minister dr. László Palkovics, dr. Imre Kovács, Vorstandsvorsitzender der Rail Cargo Hungaria, Vorstandsmitglied der Rail Cargo Austria AG und Norbert Körös, CEO der Rail Cargo Hungaria unterzeichnet.

An dem Abkommen sind alle ungarischen Unternehmen der RCG beteiligt: Rail Cargo Hungaria Zrt., Rail Cargo Carrier Kft., Rail Cargo Logistics - Hungaria Kft., Rail Cargo Operator - Hungaria Kft., Rail Cargo Terminal - BILK Zrt. und Technical Services Hungaria Járműjavító Kft.

Mit dem Abkommen wird das langfristige Engagement der RCG zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der ungarischen Wirtschaft abgesegnet. Beide Parteien sind bemüht den Anteil des Schienengüterverkehrs zu erhöhen und dadurch die nachhaltige Mobilität im Logistikbereich zu gewährleisten.

Die RCG steht mit ihren flächendeckenden Schienengüterverkehrsleistungen weiterhin zur Verfügung – mit besonderer Hinsicht auf den Einzelwagenverkehr –, deren Qualität sie mit laufenden Entwicklungen erhöht und die Bereitstellung der notwendigen Personalressourcen garantiert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Abkommens ist die Förderung der Verbreitung des umweltfreundlichen Güterverkehrs, in diesem Sinne soll die RCG ihre Leistungen im Zusammenhang mit dem kombinierten Verkehr weiterentwickeln. Das ITM unterstützt die Umsetzung dieser beiden Bestrebungen durch die Überprüfung der Möglichkeit der gezielten Förderung im Intermodalverkehr. Im Falle einer positiven Bewertung wird das Ministerium die erforderlichen Maßnahmen treffen, um die Zustimmung der Europäischen Union zuzusichern.

Die RCG plant kontinuierlich Investitionen um das mittel- und südosteuropäische Know-How des Konzerns in Ungarn auszubauen. Sie entwickelt ihre Eisenbahngüterwagenflotte, das Ministerium erklärt sich bereit, die Inanspruchnahme von unmittelbaren Förderungen der Europäischen Union zu ermöglichen und zu unterstützen.

Das Abkommen umfasst die meisten Bereiche des ungarischen Bahnlogistiksektors zur Stärkung der Nachhaltigkeit des Schienengüterverkehrs, und sichert so einen langfristigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, weniger umweltfreundlichen Transportmodalitäten. Die Vorbereitung und fachliche Ausarbeitung des Abkommens soll mithilfe einer gemeinsamen Arbeitsgruppe verwirklicht werden, um damit die operative Umsetzung der strategischen Ziele zu ermöglichen.