Vorbildliche Zusammenarbeit beim Steintransport für Schutzmaßnahmen in Paks

Dank der Zusammenarbeit zwischen PSP Rail Kft., der Eisenbahntochtergesellschaft von Waberer’s, der MÁV Zrt., der Rail Cargo Hungaria Zrt., der Zemplénkő Kft. und der Swietelsky-Unternehmensgruppe hat der Schienentransport des zur Sicherung des Flussbettes auf dem Abschnitt der Donau bei Paks erforderlichen Gesteins begonnen.

Für die Aufrechterhaltung der Kontinuität und Sicherheit der Energieversorgung in Ungarn ist der Bau der geplanten Grundschwelle am Pakser Abschnitt der Donau von herausragender Bedeutung. Beim möglichst raschen Transport der für das Bauvorhaben erforderlichen großen Mengen an Gesteinsmaterial zum Bauort spielt der Schienengüterverkehr eine Schlüsselrolle. Die jetzt angelaufenen Transporte stellen die Umsetzung der zuvor von Rail Cargo Hungaria und der Waberer’s-Gruppe angebotenen logistischen Unterstützung auf der Schiene dar.
Um das Projekt effizient umzusetzen, haben Rail Cargo Hungaria Zrt., die für die Eisenbahnlogistik zuständige Tochtergesellschaft der Waberer’s-Gruppe, PSP Rail Kft., MÁV Zrt., Swietelsky Magyarország Kft. sowie Swietelsky Vasúttechnika Kft. eine koordinierte Eisenbahnlogistiklösung entwickelt, um das von der Zemplénkő Kft. aus dem Bergwerk in Sárospatak angebotene Gesteinsmaterial nach Paks zu transportieren.
Rail Cargo Hungaria hat den Transport vom Bahnhof Szerencs kostenlos übernommen und dabei die erforderlichen Güterwagen sowie die Traktionsdienstleistungen bereitgestellt. Der erste Zug – dem weitere Züge folgen werden – ist bereits an seinem Bestimmungsort Paks angekommen. Durch die Koordinierung ihrer verfügbaren Kapazitäten, ihrer Infrastruktur und ihres Fachpersonals tragen die beteiligten Unternehmen dazu bei, die großen Mengen an Gesteinsmaterial schnell und effizient an ihren Bestimmungsort zu befördern.
Zum Erfolg der Initiative hat auch die MÁV Zrt. maßgeblich beigetragen, indem sie die Transporte von der Zahlung der Schienenwegnutzungsgebühr und sonstiger damit verbundener Entgelte befreit hat.
„Diese Zusammenarbeit ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Eisenbahn in Notfällen in der Lage ist, die Umsetzung strategisch wichtiger volkswirtschaftlicher Aufgaben schnell, effizient und unter Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu unterstützen“, betonte Dr. Imre Kovács, Vorstandsvorsitzender, CEO von Rail Cargo Hungaria.